1. Mai-Rede 2014 des LCGB: Keine weiteren Belastungen für die Arbeitnehmer des Privatsektors!

Am 1. Mai 2014 hat der LCGB in Luxemburg-Stadt seine traditionnelle Feier zum Tag der Arbeit veranstaltet. 1.000 Mitglieder, Delegierte, Militanten und Sympathisanten des LCGB waren an diesem Tag in der Luxemburger Hauptstadt anwesend.

In seiner Rede zum 1. Mai hat LCGB-Nationalpräsident Patrick Dury eine Bilanz der Krise welche Luxemburg momentan durchläuft gezogen. Das Verschminden des Bankgeheimnisses und das Wegfallen der Einnahmen auf den E-Commerce werden die finanziellen Schwierigkeiten des Staats noch weiter verschlimmern, da dieser bereits zum jetzigen Zeitpunkt bis 2018 1 Milliard € einsparen muss, um den Staatshaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Hier treffen die ersten von der Regierung getroffenen Sparmassnahmen einzig und allein die Arbeitnehmer: Kürzung der Studienbeihilfen und Anhebung der Mehrwertsteuer für 2015. Und dies obwohl die Arbeitnehmer sich zusehends mit existenziellen Schwierigkeiten konfrontiert sehen, da die Arbeitslosigkeit weiterhin steigt und die Kollektivvertragspolitik in den Unternehmen ins Stocken gekommen ist.

Angesichts dieser Tatsachen wird die Einberufung einer neuen nationale Tripartite immer dringender: Damit die Staatsfinanzen wieder ins Gleichgewicht gebracht und die steigende Arbeitslosigkeit bekämpft werdden können, setzt der LCGB sich dafür ein, dass in einer nationalen Tripartite im Konsens Entscheidungen getroffen werden. Der LCGB kann sich nicht mit jeglicher zusätzlichen Belastung, die ausschließlich die Arbeitnehmer des Privatsektors trifft, einverstanden erklären.

Ansprache des LCGB-Nationalpräsidenten Patrick DURY (in Luxemburger Sprache)

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