Die Diskriminierung

Das Arbeitsrecht (Artikel L-251-1) verbietet jegliche, direkte oder undirekte Diskriminierung mit Bezug auf die Religion oder Weltanschauung, eine Behinderung, das Alter, die sexuelle Orientierung sowie die tatsächliche oder angenommene Zugehörigkeit zu einer Rasse oder ethnischen Gruppe.

Sollten Sie oder ein Arbeitskollege auf eine der oben genannten Weise diskriminiert werden, zögern Sie nicht für Hilfe und Auskunft in Kontakt mit ihrer Personaldelegation oder einem LCGB-Gewerkschaftssekretär treten.

Für weitere Fragen können Sie einen unsere LCGB-Gewerkschaftssekretäre im Bereich Handel kontaktieren:

Bento PIRES                       Mandy NOESEN                         Sandy STRICHARTZ

bpires@lcgb.lu               mnoesen@lcgb.lu                       sstrichartz@lcgb.lu

691 733 034                      691 733 019                                      691 733 009

Le maintien intégral du salaire en cas de maladie

Jeder arbeitsunfähiger Arbeitnehmer hat bis zum Ende des Kalendermonats, in den der 77. Tag seiner Arbeitsunfähigkeit innerhalb eines Bezugszeitraums von 12 aufeinander folgenden Kalendermonaten fällt, Anspruch auf die Fortzahlung seines gesamten Arbeitslohnes und aller anderen Vergünstigungen, die aus seinem Arbeitsvertrag erwachsen.

Aufgepasst: Gemäß Artikel L.121-6 Absatz 3. Zeile 3 erfolgt das Recht auf die Lohnfortzahlung des Arbeitnehmers nicht, wenn der Arbeitgeber den Krankenschein nicht am 3. Tag der Krankschreibung hat.

Für alle weiteren Fragen, zögern Sie nicht Ihre LCGB-Delegierten zu kontaktieren oder die LCGB-Gewerkschaftssekretäre:

Bento PIRES           Mandy NOESEN        Sandy STRICHARTZ

bpires@lcgb.lu    mnoesen@lcgb.lu      sstrichartz@lcgb.lu

691 733 034             691 733 019                    691 733 009

Que faire en situation d’harcèlement moral (« mobbing »)

Man spricht von Mobbing wenn eine Person des Unternehmens, regelmäßig und willkürlich, rechtswidrige Aussagen gegenüber einem Angestellten äußert, die folgende Erscheinungen mit sich bringt:

  •  Verletzung der Würde und Rechte;
  • Veränderung der Arbeitsbedienungen und Infragestellen der beruflichen Zukunft durch Einschüchterung, Anfeindung, Erniedrigung, Entwürdigung oder Beleidigung;
  • Belastung körperlichen und geistigen Gesundheit.

 

Lassen Sie sich das nicht gefallen, keiner hat das Recht Sie zu demütigen, nehmen Sie Abstand von dieser Art des Umgangs. Sie sind ein wichtiger Angestellter und leisten wertvolle Arbeit. Stellen Sie sich nicht unnütz in Frage.

 

Sollten Sie mit einer Mobbingsituation konfrontiert werden, ziehen Sie sich nicht zurück, sondern sprechen Sie ihre Personaldelegierten daraufhin oder wenden Sie sich an:

 

Mobbing Asbl

64 Avenue de la Liberté

L-1930 Luxembourg

Tél. : 28 37 12 12

LCGB-Commerce: Le Commun accord, ce qu’il faut savoir

Das gegenseitige Einvernehmen dient dazu einen unbefristeten- oder einen befristeten Arbeitsvertrag seitens des Arbeitgebers oder Arbeitnehmers zu beenden. Er muss schriftlich ausgeführt werden in zwei Exemplaren und jeweils von beiden Parteien unterschrieben werden. Er beinhaltet folgendes: die Angaben beider Parteien, den betreffenden Arbeitsvertrag, die Absicht den Arbeitsvertrag umgehend zu beenden im gegenseitigem Einvernehmen.

Aufgepasst: Wenn Sie ein gegenseitiges Einvernehmen unterschreiben, haben Sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld!!!

Im Falle einer solchen Situation, raten wir Ihnen sich von einem Delegierten beraten zu lassen bevor Sie das gegenseitige Einvernehmen unterschreiben.