Pressekonferenz: Position des LCGB mit Bezug auf die Kollektivverträge für die Stahlindustrie

Am 29. Januar 2014 hat der LCGB eine Pressekonferenz rund um die rezenten Ereignissen in der Stahlindustrie veranstaltet. Nachdem hier zu Ungunsten der Arbeitnehmer ein neuer Kollektivvertrag unterzeichnet wurde, bleibt nun zu befürchten, dass dieser Vorfall nun als Modell für weitere Kollektivvertragsverhandlungen im Privatsektor dienen wird.

Um der Unternehmspolitik von ArcelorMittal, die lediglich auf eine Profitmaximierung ausgerichtet ist, entgegen zu steuern, ruft der LCGB die Verantwortlichen des OGBL dazu auf, die Sidérurgie a.s.b.l., eine gemeinsame Struktur beider Gewerkschaft die in vergangen Tagen viele positive Resultate für die Arbeitnehmer erbracht hat, zu reaktivieren.

Pressekonferenz des LCGB zur gewerkschaftlichen Rentrée (16. September 2013)

Am 16. September 2013 hat der LCGB seine traditionelle Pressekonferenz zur Herbstrentrée abgehalten.

Im Zuge dieser Pressekonferenz hat LCGB-Nationalpräsident Patrick DURY das Aktionsprogramm und die Engagements der Kandidaten der Liste 2 LCGB für die Sozialwahlen (Wahlen für die Personalausschüsse in den Unternehmen und Wahlen für die Arbeitnehmerkammer) vorgestellt.

Er hat außerdem die Überlegungen des LCGB für eine bessere Existenzabsicherung zusammengefasst, dies vor allem im Hinblick auf die Krise, die steigende Arbeitslosigkeit und den zunehmenden Druck auf die Kaufkraft der Arbeitnehmer,

Schlussendlich hat der LCGB die Einführung einer neue Dienstleistung für seine Mitglieder angekündigt: Medicis Hospi, ein Produkt von Foyer Santé welches komplementär zu den Leistungen der Gesundheitskasse (CNS) und der Caisse Médico-Chirurgicale Mutualiste (CMCM) ist und alle Krankenhauskosten im Ausland deckt.

Kollektivvertrag für das Baugewerbe: Der LCGB adressiert einen offenen Brief an die Arbeitgeberverbände und organisiert am 5. Juli um 19 Uhr in Kehlen eine Protestveranstaltung

Am 2. Juli 2013 hat der LCGB eine Pressekonferenz zum Thema Kollektivvertragsverhandlungen im Baugewerbe veranstaltet. Die Kollektivvertragsverhandlungen laufen seit 2009 und mittlerweile wurde das Nationale Schlichtungsamt eingeschaltet; hier fand bis dato nur eine einzige Sitzung im März 2013 statt.

Der sektorielle Kollektivvertrag im Baugewerbe ist einer der letzten Kollektivverträge, die noch im Bausektor und Handwerk bestehen. Er bietet viele Vorteile sowohl für die Arbeitnehmer (bessere Arbeits- und Lohnbedingungen als die vom Arbeitsrecht festgesetzten Normen) als auch für die Unternehmen (Schutz der Luxemburger Betriebe gegen Dumpingsituationen durch ausländische Unternehmen, die in Luxemburg Arbeiten verrichten).

Ein Ende des Kollektivvertrags im Baugewerbe ist kurzfristig mit einer Infragestellung der Existenz der Arbeitnehmer und längerfristig eine Gefährdung des Überlebens der Luxemburger Unternehmen.

Damit ein sozialer Vollschaden im Bau vehindert werden kann, hat der LCGB am 1. Juli 2013 einen offenen Brief an die Präsidenten der Arbeitgeberverbände im Bausektor adressiert. In diesem offenen Brief streicht der LCGB hervor, dass er weiterhin unter zwei Bedingungen zu Verhandlungen bereit ist:

  1. Der Erhalt der momentan gültigen Schlechtwetterregelung;
  2. Eine erhebliche Lohnaufbesserung für die Arbeitnehmer (mindestens 1,5 % für die Jahre 2013-2015 mit einer Aufbesserung der Jahresendprämie von 1 % und dem Ausbezahlen einer einmaligen Prämie von 300 €).

Im Gegenzug schlägt der LCGB mehrere Pisten für eine verbesserte Regelung der bestehenden Arbeitszeit (Arbeitswoche von 40 Stunden mit einem Maximum vun 48 Stunden pro Woche). Diese Vorschläge könnten es ermöglichen die Situation zu entschärfen und ein Abkommen zwischen Sozialpartnern zu finden. Deshalb fordert der LCGB die Arbeitgeber dazu auf wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren, da es immer noch genügend Gesprächsstoff gibt.

Der LCGB wird auf keinen Fall akzeptieren, dass der sektorielle Kollektivvertrag im Baugewerbe verloren geht. Nur im Falle der Aussprechung einer Nichteinigug bleibt den Arbeitnehmer nur noch als einzige Möglichkeit die Verteidigung ihrer Rechte und Errungenschaften mittels gewerkschaftlichen Aktionen bis hin zum Streik.

Lutte contre le chômage et maintien de l’emploi: Conférence de presse du LCGB (18. Februar 2013)

Am 18. Februar 2012 hat der LCGB auf einer Pressekonferenz seine Position betreffend die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und den Beschäftigungserhalt vorgestellt. Diese Pressekonferenz fand zwei Tage vor der Sitzung des ständigen Beschäftigungsauschusses statt.

Der LCGB hat allen voran an sein Existenzabsicherungsmodell vorgestellt, das fußt auf der Schaffung von Strukturen, die der „cellule de reclassement“ (CDR) ähneln, welche die in den einzelnen Zweigen der Luxemburger Wirtschaft anfallenden überschüssigen Arbeitskräfte auffangen. Dieses Modell funktioniert auf vier hierarchischen Ebenen.

Der LCGB hat außerdem zum widerholten Male die Einführung eines neuen berufseinführenden Arbeitsvertrags (CIE – contrat d’initiation-emploi) für gering qualifizierte Jugendliche und den Erhalt der aktuell geltenden Vorruhestandsregelungen gefordert.